Nachhaltige Mobilität

Mobilität scheint heute grenzenlos und selbstverständlich. Wir fliegen übers Wochenende nach Paris oder Dubai. Wir kaufen online ein und erwarten sofortige Lieferung. Noch bevor Endprodukte die Werkshallen verlassen, können sie meist globale Geschichten über ihre Entstehung erzählen. Doch gleichzeitig werden die Grenzen dieser Entwicklung sichtbar, denn das westliche Wohlstands-, Wirtschafts- und Mobilitätsmodell ist auch zum Paradigma in Ländern wie China, Indien oder Brasilien geworden. Die Folgen: Luftverschmutzung, Stau trotz immer größerer Verkehrswege und wachsender Energiehunger.

Alleine in der Europäischen Union stammen heutzutage 25% der Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor – Tendenz steigend. Mit über 5 Millionen Kilometer befestigtem Straßennetz liegt die EU deutlich vor allen anderen Regionen unserer Erde. Nicht viel anders sieht es beim Schienennetz aus. Es wird also gerade auf Europa ankommen, neue und nachhaltige Formen der Mobilität zu entwickeln.

Doch wie eine nachhaltige Mobilität und Warenlogistik, nicht nur in Europa, aussehen könnte, darüber gehen die Meinungen auseinander. Während die einen „Small ist beautiful“ propagieren und zum Verzicht aufrufen, setzen andere auf alternative Antriebe oder sehen gerade in der Digitalisierung eine Chance, Mobilität und Nachhaltigkeit zusammen zu bringen.

Das Langenburg Forum 2015 hat diese unterschiedlichen Sichtweisen und Herausforderungen an einen Tisch gebracht und Lösungen gesucht, die bei Mobilität und Logistik Wohlstandsanspruch und globalisierte Wirtschaft mit Umwelt- und Klimaschutz in Einklang bringen.

In einem gemeinsam Workshop mit dem Science & Innovation Network der Britischen Botschaft in Berlin wurden in einem Runden Tisch 2016 vertieft, wie gerade Megacities und urbane Ballungsräume nachhaltige Mobilitätskonzepte entwickeln können.

Die Konferenz wird feundlich unterstützt von: